Sie wollen das Geschäftshaus am Hohen Weg verkaufen, die Praxis in der Oststadt neu vermieten oder die Halle am Hafen verpachten, und plötzlich wird ein Energieausweis verlangt. Nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, bis Juli 2026 Gebäudeenergiegesetz) müssen Sie ihn bei Verkauf, Vermietung und Verpachtung spätestens bei der Besichtigung vorlegen, sonst droht ein Bußgeld von bis zu 10.000 EUR (§ 108 GModG). Wir führen Sie in drei Schritten dorthin: kostenlose Vorprüfung, Unterlagen schicken, Ausweis binnen 24 Stunden nach vollständigen Unterlagen. Bis 31.12.2026 haben Sie bei Nichtwohngebäuden noch die Wahl zwischen Bedarf und Verbrauch, ab 01.01.2027 zählt nur der Bedarfsausweis. Wir empfehlen ihn bereits heute, weil er Ihr Gebäude beschreibt und nicht das Verhalten Ihrer Mieter.
Hildesheim ist Kreisstadt des Landkreises Hildesheim und mit rund 100.000 Einwohnern das Oberzentrum zwischen Hannover und dem Harz. Die Stadt verbindet Industrie, Dienstleistung und Wissenschaft: Robert Bosch betreibt hier einen großen Standort, das Bernward Krankenhaus und weitere Gesundheitseinrichtungen sind bedeutende Arbeitgeber, die Universität Hildesheim und die HAWK bringen Studierende und Institute in die Stadt. Die fruchtbare Hildesheimer Börde im Umland sorgt für Betriebe aus Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung.
Dazu kommt der Tourismus. Mariendom und St. Michaeliskirche sind UNESCO-Welterbe, der wiederaufgebaute Marktplatz mit dem Knochenhauer-Amtshaus lockt Besucher. Das trägt Gastronomie, Hotels und Einzelhandel in der Innenstadt, vor allem am Hohen Weg. Logistik und Gewerbe sammeln sich am Hafen am Stichkanal, der mit dem Mittellandkanal verbunden ist, und an der A7 im Westen der Stadt.
Für Eigentümer heißt das: Ein großer Teil der Gewerbeeinheiten ist klein, vom Ladenlokal bis zur Arztpraxis, und häufig in historischer Substanz untergebracht. Dazu kommen Hallen und Verwaltungsbauten am Stadtrand. Beide Welten brauchen unterschiedliche Ausweise im Detail: kleine Einheiten in Bestandshäusern mit mehreren Zonen und Nutzern, Hallen mit großen Volumen und eigener Wärmeerzeugung. Der Festpreis von 899 EUR deckt beides ab, inklusive bis zu vier Nutzungszonen. Besonders wichtig ist die Zonierung bei Häusern, in denen der Laden im Erdgeschoss anderen Anforderungen unterliegt als die Büros oder Praxen in den Obergeschossen. Dasselbe gilt für Einrichtungen im Umfeld von Gesundheit und Bildung, wo Hörsaal, Labor, Praxisraum und Verwaltung unterschiedliche Temperaturen und Betriebszeiten haben. Wir bilden jeden dieser Bereiche eigens ab, damit der Ausweis die Realität des Gebäudes trifft.