Ob Bürohaus in der Hannoveraner Südstadt, Produktionshalle in der Hildesheimer Börde, Arztpraxis in Hameln oder Einzelhandelsfläche in Nienburg: Wer in der Region Leine-Weser ein Gewerbegebäude verkauft, vermietet oder verpachtet, braucht einen gültigen Energieausweis. Sie legen uns die vorhandenen Unterlagen und Fotos vor, wir erledigen Berechnung nach DIN V 18599, Zonierung und Registrierung beim DIBt. Das Ergebnis ist ein Bedarfsausweis mit Registriernummer, zehn Jahre gültig, mit Modernisierungsempfehlungen. Die Region Leine-Weser entspricht dem Gebiet des Amtes für regionale Landesentwicklung (ArL) Leine-Weser und deckt sich im Wesentlichen mit dem früheren Regierungsbezirk Hannover.
Die Region Leine-Weser ist ein Wirtschaftsraum mit einem klaren Kern und weitem Umland. Im Zentrum liegt Hannover als Landeshauptstadt mit Messegelände, Flughafen in Langenhagen, Hochschulen, Medizinischer Hochschule und einer starken Versicherungs- und Dienstleistungswirtschaft. Dazu kommen Industrie und Fahrzeugbau: Bekannte Namen wie Continental und das Nutzfahrzeugwerk von Volkswagen in Stöcken prägen das Bild. Das ergibt Bürohäuser, Verwaltungssitze, Hallen, Werkstätten, Hotels und Handelsflächen in dichter Folge. Um Hannover herum wächst ein Ring aus Logistik- und Gewerbestandorten. Garbsen, Langenhagen, Lehrte, Laatzen und Wunstorf profitieren von Autobahnen, Bahnstrecken und der Nähe zur Landeshauptstadt. In Garbsen sitzt zudem der Maschinenbau-Campus der Leibniz Universität. Hier stehen Lagerhallen, Produktionsgebäude und Bürokomplexe, die oft in mehreren Bauabschnitten gewachsen sind. Für Energieausweise heißt das: mehrere Nutzungszonen, unterschiedliche Baujahre in einem Objekt, gemischte Heizsysteme.
Hildesheim bildet den zweiten Schwerpunkt. Die Stadt ist ein Industrie- und Hochschulstandort, unter anderem mit einem Bosch-Werk, und liegt am Rand der Hildesheimer Börde, einer der fruchtbarsten Ackerlandschaften Deutschlands. Landwirtschaftsnahe Betriebe, Lager und Verarbeitung sind hier typisch. Dom und St. Michaelis als UNESCO-Welterbe prägen zugleich eine Innenstadt mit vielen Geschäftshäusern.
Im Landkreis Schaumburg mit Stadthagen, Bückeburg und Rinteln sowie im Kurort Bad Pyrmont gehören Hotels, Pensionen, Reha- und Pflegeeinrichtungen zum gewerblichen Gebäudebestand. Diese Häuser laufen oft rund um die Uhr, haben große Warmwassermengen und eigene Küchen. Genau das macht die Bedarfsrechnung aufschlussreicher als ein Blick auf die Heizkostenabrechnung eines einzelnen Jahres.
Entlang der Weser wird es kleinteiliger. In Hameln, Nienburg, Stadthagen und im Weserbergland um Holzminden dominiert der Mittelstand: Handwerksbetriebe, Praxen, Einzelhandel, Gastronomie und Hotels, in Holzminden außerdem Chemie und Haustechnik mit Unternehmen wie Symrise und Stiebel Eltron. Im Landkreis Diepholz kommen Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft und die Nähe zu Bremen hinzu. Im Ballungsraum entscheiden große Flächen und mehrere Zonen, im ländlichen Raum meist ein einzelnes, individuell gewachsenes Gebäude. Beides rechnen wir nach demselben Verfahren, mit festem Preis.