Weser-Ems reicht von der Nordseeküste mit Wilhelmshaven und Emden über das Emsland und die Grafschaft Bentheim bis in den Osnabrücker Raum. Die Region entspricht dem Gebiet des Amtes für regionale Landesentwicklung (ArL) Weser-Ems in Oldenburg, also dem früheren Regierungsbezirk, der 2005 aufgelöst wurde. Hier stehen Werfthallen neben Fachmarktzentren, Kühllager neben Arztpraxen und Gewerbegebiete an A1, A28 und A31 neben Innenstadtlagen. Wir erstellen für diese Gebäude Bedarfsausweise für Nichtwohngebäude, Mischgebäude und Wohngebäude. Sie schicken, was Sie haben, wir erledigen den Rest, und vorab sagen wir Ihnen kostenlos, wo Ihr Gebäude beim Energiebedarf voraussichtlich liegt.
Weser-Ems ist ein Flächenraum mit mehreren Schwerpunkten statt einer einzigen Metropole. Oldenburg ist Verwaltungs-, Universitäts- und Dienstleistungszentrum der Region, Osnabrück verbindet Handel, Maschinenbau, Ernährungswirtschaft und Logistik an der Kreuzung der Autobahnen A1 und A30. Beide Städte haben klassische Büro- und Praxislagen, Einzelhandel in den Innenstädten und Fachmärkte an den Stadträndern. Dazu kommt Delmenhorst im Bremer Umland und, an der Küste, Wilhelmshaven und Emden mit eigener Hafen- und Industrieprägung.
Der Nordwesten lebt von Häfen, Schiffbau und Energie. Wilhelmshaven ist Marinestandort und Hafenstadt mit dem JadeWeserPort als Tiefwasserhafen, Emden ist Seehafen mit großem Autoumschlag und Standort eines Volkswagen-Werks. In Papenburg baut die Meyer Werft Schiffe, Leer gilt als Reedereistadt. Windenergie prägt die Küste und Ostfriesland, und im Emsland spielen Energiewirtschaft und Gasversorgung rund um Lingen eine Rolle. Solche Betriebe besitzen Hallen, Werkstätten, Verwaltungstrakte und Lager, oft auf einem Gelände und mit sehr unterschiedlicher Technik.
Der Süden und die Mitte der Region sind agrarisch und mittelständisch geprägt. In den Landkreisen Cloppenburg und Vechta, dem Oldenburger Münsterland, hängen Fleisch- und Geflügelwirtschaft, Futtermittelhandel, Landtechnik und Zulieferer eng zusammen. Nordhorn war über Jahrzehnte ein Textilstandort, das hat Fabrik- und Hallenbestand hinterlassen, der heute sehr unterschiedlich genutzt wird. Melle und das Osnabrücker Land bringen Mittelstand und Logistik ein, nicht zuletzt wegen der Lage an der A30.
Der Unterschied zwischen Stadt und Land zeigt sich am Gebäude. In Oldenburg und Osnabrück dominieren Büros, Praxen, Ladenlokale und Geschäftshäuser, bei denen Ausweise vor allem bei Neuvermietung und Verkauf gebraucht werden. Auf dem Land und an der Küste sind es Betriebsgebäude: Hallen, Werkstätten, Verkaufsräume von Autohäusern und Landtechnikhändlern, Hotels, Pensionen und Gaststätten. Dort sind Mischnutzungen häufig, etwa die Werkstatt mit Betriebsleiterwohnung. Für beide Welten gilt dieselbe Regel: Wer ein Gebäude verkauft, vermietet, verpachtet oder verleast, muss Interessenten einen Energieausweis vorlegen. Wir rechnen jedes dieser Gebäude als Bedarfsausweis nach DIN V 18599, zonenweise und unabhängig vom Nutzerverhalten.